Ursula Damm (*1960) ist eine deutsche Bildhauerin, Medienkünstlerin und Professorin für Gestaltung Medialer Umgebungen an der Bauhaus-Universität Weimar. Zu Damms frühen Arbeiten gehören Skulpturen aus Drahtgeflecht, Erde und Stoff. Seit 1989 gestaltet sie Installationen, in denen sie Texte, Fotos und Videos verarbeitet. Ab 1995 wurden die Werke interaktiv und digital, wobei zunächst die Verarbeitung von Trackingdaten im urbanen Raum im Vordergrund stand. Seit 2004 arbeitet Damm vermehrt im Kontext biologischer Environments, die bis heute ein Schwerpunkt ihres Schaffens sind. Sie hat an zahlreichen Festivals und internationalen Ausstellungen teilgenommen, darunter Ars Electronica, Cyberarts, Translife Triennale und SOFT CONTROL: Kunst, Wissenschaft und das technologische Unbewusste.