Können wir Pilzen beim Denken zusehen? Und wenn ja, was haben sie uns zu sagen? Mit der Installation Fungal Frequencies erforscht SurrealLabor (Andreas Hölldorfer, Julia Ihls und Marius Probst) die Schnittstellen zwischen myzelischer und elektronischer Signalverarbeitung. Im Rahmen der Ausstellung Media art is here ist das Kunstwerk vom 15. August bis zum 15. September als Schaufenster-Arbeit im TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum zu sehen.
Mit dem ergänzenden Aktivierungsprogramm Shroomours möchte das Kollektiv noch etwas tiefer gehen und die Blackbox um das Mycelium – dem unterirdischen Hyphengeflecht der Pilze – aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Neben Einblicken in die Produktion und Installations-Hintergründe durch die SurrealLabor Künstler*innen gibt ein Impulsvortrag aus der KIT-Forschung eine kontextualisierende Perspektive aus dem Feld der Elektrobiotechnologie. Ergänzend findet im Anschluss ein aktivierender Kurzworkshop rund um die gestalterische Arbeit und Kultivierung mit Pilzen statt.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt.
Ort
TRIANGEL-STUDIO, Kaiserstraße 89
Zeit
18:30 Uhr – 20:30 Uhr
Akteur*innen
Andreas Hölldorfer, Julia Ihls, Marius Probst (SurrealLabor)
Dirk Holtmann (Prof. Elektrobiotechnologie, KIT)
Fara Peluso (Bio-Artist)
Ganoderma applanatum – Lackporling
Ganoderma lucidum – Reishi
Pleurotus ostreatus – Austernseitling
Trametes versicolor – Schmetterlingstramete