11. Ausgabe des dokKa-Festivals

08. Mai 2024 — 12. Mai 2024

Der dokKa-Eröffnungsfilm „Das leere Grab“ erzählt von den Spuren und Traumata, die die einstige deutsche Kolonialherrschaft in tansanischen Familien und Gemeinschaften bis heute hinterlassen hat. Bildnachweis: Salzgeber / Kurhaus Productions

Ein faszinierendes Fenster zur Welt der Dokumentarfilme und Hördokumentationen öffnet sich in Karlsruhe. Künstler*innen und Filmemacher*innen setzen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander und bieten einen konstruktiven Gegenpol zu Fake-News – das vielfältige Programm bietet Einblicke in die drängendsten Themen unserer Zeit.

Vom 8. bis 12. Mai präsentiert die 11. Ausgabe des dokKa 20 Werke in der Kinemathek und Schauburg Karlsruhe. Die Auswahlkommission hat ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Einblicke in die vielfältigen Themen der letzten zwei Jahre bietet.

Der Eröffnungsfilm Das leere Grab beleuchtet am 8. Mai um 19 Uhr die Spuren und Traumata der deutschen Kolonialherrschaft in tansanischen Familien bis heute und erzählt von ihrem Kampf um Aufklärung und Selbstbestimmung. Der Film wirft einen kritischen Blick auf ein bisher kaum beleuchtetes Kapitel deutscher Geschichte und setzt sich für die Aufarbeitung der deutschen Kolonialverbrechen ein. Weitere Highlights sind unter anderem der futuristische Film Ceci n’est pas une guerre und die fesselnde Hördokumentation Herz über Kreuz.

Neben den Filmvorführungen bietet dokKa auch ein interaktives Erlebnis mit einem Klangspaziergang durch die Karlsruher Innenstadt und ein Online-Programm für diejenigen, die nicht persönlich teilnehmen können. Gespräche beim gemeinsamen Frühstück, das dokKa Recherche-Stipendium und das offene Treffen für Filmschaffende runden das Programm ab.

Am 12. Mai werden schließlich die Preise verliehen, darunter der dokKa-Festivalpreis und die Auszeichnung für das beste Hörstück. Traditionell endet das Festival mit der Wiederholung des Gewinnerfilms in der Kinemathek Karlsruhe.

  • 8. – 12. Mai
  • Orte: Kinemathek und Schauburg
  • Preisverleihung: 12. Mai um 20:30 Uhr

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