Erstmalig auch mit internationalen Einreichungen
Das Projektförderprogramm 2024 fördert vier herausragende Medienkunstprojekte mit einem Gesamtvolumen von 100.000 Euro, die die Vielfalt und den Austausch innerhalb der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe bereichern. Nach intensiver Prüfung und Diskussion durch die Fachjury wurden aus über 200 Einreichungen zwei internationale und zwei deutsche Projekte ausgewählt. Die geförderten Werke stehen für innovative Ansätze und bieten spannende künstlerische Positionen, die sowohl regionale als auch internationale Perspektiven auf die Medienkunst eröffnen. Thematisch setzen sich die Projekte intensiv mit den drängenden Fragen unserer Zeit auseinander: globale Krisen, massiver Biodiversitätsverlust und die Dynamiken eines drohenden ökologischen Kollapses.
Mit der erstmaligen internationalen Ausschreibung betont Karlsruhe seinen Anspruch, neue künstlerische Impulse über Grenzen hinweg zu fördern und die Vernetzung im UNESCO Creative Cities Network zu intensivieren. Kulturamtsleiterin Dr. Dominika Szope erklärt: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie dieser internationale Austausch durch die diesjährige Ausschreibung neue Dimensionen erreicht. Die ausgewählten Projekte reflektieren nicht nur wichtige gesellschaftliche Themen, sondern auch die medienkünstlerische Heterogenität über die Grenzen unserer UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe hinaus.“
Drei der vier geförderten Projekte werden bereits 2025 im Rahmen der Ausstellung Media art is here präsentiert werden, die wieder von August bis September parallel zu den SCHLOSSLICHTSPIELEN im Karlsruher Stadtgebiet stattfinden wird. Das vierte Projekt, ein aus Karlsruhe stammendes Werk, wird 2026 folgen und damit einen längeren Entwicklungsprozess für eine außergewöhnliche Realisierung nutzen, bei der die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen wird.
Das Projektförderprogramm trägt entscheidend dazu bei, neue Medienkunstwerke in Karlsruhe sichtbar zu machen, die interdisziplinäre Perspektiven eröffnen, aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen und die künstlerische Auseinandersetzung im öffentlichen Raum fördern. Die Ausstellung Media art is here ermöglicht es Besuchenden kostenfrei, die geförderten Projekte zu erleben und die künstlerischen Impulse einer global vernetzten Medienkunstszene unmittelbar zu erfahren.
Zur Fachjury unter Vorsitz von Dr. Dominika Szope gehörten Daniela Burkhardt (UNESCO Creative City of Media Arts I Kulturamt der Stadt Karlsruhe), Anja Casser (Badischer Kunstverein Karlsruhe e.V.), Prof. Filipa César (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe), Prof. Marijke van Warmerdam (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe) und Philipp Ziegler (ZKM I Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe).
Weitere Informationen zur UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe finden Sie unter www.cityofmediaarts.de.
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Stadt Karlsruhe | Kulturamt
Blanca Giménez
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