Die UNESCO City of Media Arts Karlsruhe verwandelt sich 2026 auf der art karlsruhe erneut in ein Zentrum für innovative Medienkunst. Besucher:innen sind eingeladen, die Schnittstellen von Kreativität, Technologie und Zukunft zu erleben und sich am Stand über die Arbeit der Geschäftsstelle zu informieren.
In diesem Jahr steht der Auftritt der UNESCO City of Media Arts unter dem Titel The Shape of Tomorrow. Im Fokus stehen künstlerische Entwürfe zukünftiger Lebensräume, die das Verhältnis von Mensch, Technologie und Raum neu denken. Aus einer offenen Ausschreibung wurde das begehbare Werk Soft Utopia von Veronika Biebrich, Verena Stella Gompf, Stefan Lotze und Nikolaus Völzow ausgewählt, das speziell für die art karlsruhe 2026 entwickelt wurde. Gesucht wurden Arbeiten, die utopische Vorstellungen von Zusammenleben, Nachhaltigkeit und digitaler Gestaltung erfahrbar machen.
Soft Utopia lädt Besucher:innen dazu, allein oder gemeinsam auf einer großformatigen, weichen Liegelandschaft Platz zu nehmen. Die organisch geformte Fläche aus textiler Polsterung umhüllt die Körper sanft und schafft einen geschützten Raum der Entschleunigung. Über den Besucher:innen schwebt ein leuchtender Bildschirmhimmel, der sensibel auf Bewegungen reagiert und das Geschehen in Echtzeit transformiert.
Die Installation inszeniert die Architektur von morgen als ein formbares, lebendiges Gegenüber. Statt statischer Strukturen entsteht ein Raum, der sich anpasst, antwortet und Beziehungen herstellt – zwischen Körpern, zwischen Menschen und zwischen physischer Umgebung und digitaler Sphäre. Zukunft erscheint hier nicht als fernes Ideal, sondern als ein Zustand, der dort beginnt, wo Menschen sich niederlassen dürfen.
Mit freundlicher und großzügiger Unterstützung der Werner-Stober-Stiftung und karlsruhe.digital.
Am Freitag, den 6. Februar, erwacht Karlsruhe zur Langen Nacht der Projekträume: das Kunstrauschen 2026. Über die ganze Stadt verteilt öffnen Offspaces, Ateliers und freie Kunstorte ihre Türen. Besucher:innen können bei einem Rundgang neue, experimentelle Arbeiten entdecken, direkt mit Künstler:innen ins Gespräch kommen und die Vielfalt der Karlsruher Kunstszene intensiv erleben. Weitere Informationen hier.