Chronologie
© ZKM.

Zeitleiste

Seit Gründung der Stadt im Jahr 1715 steht Karlsruhe in verschiedenen Bereichen wie Stadtplanung, technologische Forschung, IT und Medienkunst an der Spitze der Innovation.

Die Zeitleiste gibt einen Überblick der wichtigsten Meilensteine aus der langen Historie der Stadt.

Timeline

2010 - 2020

  • 2019

    starten die Seasons of Media Arts des ZKM und der Stadt Karlsruhe, die Medienkunstwerke im Karlsruher Stadtgebiet ausstellen.

  • 2019

    FUX Alter Schlachthof Areal
    © Presseamt Stadt Karlsruhe, Foto: Roland Fräkle.

    wird als Erweiterung des Areals Alter Schlachthof das Festigungs- und Expansionszentrum FUX mit weiteren 3.300 Quadratmetern samt Konferenz- und Seminarräumen sowie Coworking-Spaces für Kreativunternehmen eröffnet.

  • 2019

    VerfassungsFest in Karlsruhe
    © Presseamt Stadt Karlsruhe, Foto: Roland Fräkle.

    wird mit dem VerfassungsFEST in Karlsruhe das 70-jährige Bestehen des Grundgesetzes gefeiert.

  • 2019

    macht ein Beschluss des Bundestags den Weg frei für die Entstehung des durch eine parlamentarische Initiative angestoßenen Forum Recht auf dem Gelände des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. In dem Forum soll der Rechtsstaat für Bürgerinnen und Bürgern erlebbar und anschaulich dargestellt werden.

  • 2018

    wird das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW), ein Projekt Baden-württembergischer Forschungseinrichtungen, Kommunen und der Landesregierung, in Betrieb genommen.

  • 2018

    wird im Rahmen des Wettbewerbs »Digitale Zukunftskommune @ bw« die Stadt Karlsruhe mit ihrem Konzept für die Multifunktions-App digital@KA durch das Land Baden-Württemberg prämiert.

  • 2018

    wird das Landeszentrum für Musikjournalismus und Musikinformatik an der Hochschule für Musik Karlsruhe gegründet.

  • 2017

    liegt Karlsruhe dem »Cultural and Creative Cities Monitor 2017« der EU zufolge europaweit im Spitzenfeld der Städte zwischen 250.000 – 500.000 Einwohner (Rang 2). Karlsruhe ist außerdem 2017 unter den TOP 5 GAMES-Standorten in Deutschland.

  • 2017

    wird Karlsruhe als einer von zwölf Kompetenzstandorten vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Digital Hub nominiert. Der Digital Hub Karlsruhe baut auf den gewachsenen Kompetenzen der Region in der Softwaretechnik auf und setzt auf gemeinsame Forschungsaktivitäten etablierter AkteurInnen und ambitionierter GründerInnen.

  • 2017

    schafft die Stadt Karlsruhe das Amt für Informationstechnik und Digitalisierung, um IT-Funktionen und Aufgabenbereiche zu bündeln und Chancen der Digitalisierung besser zu nutzen.

  • 2017

    wird durch den Zusammenschluss des Instituts für Bildmedien und des Instituts für Musik und Akustik im ZKM das Hertz-Labor als transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsplattform an der Schnittstelle der medialen Künste, Wissenschaft und Gesellschaft eingerichtet.

  • 2017

    Bernd Lintermann, »YOU:R:CODE«, 2017, Mehrkanalprojektion.
    © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Jonas Zilius.

    wird das innovative und auch aktuell noch fortgeführte Ausstellungsprojekt Open Codes im ZKM entwickelt, das Kollaboration und Co-Kreation ermöglicht und dazu einlädt, sich an einem offenen Austausch in einer sich stets wandelnden Umgebung zu beteiligen, die frei zugänglich und der tatsächlichen Lebens- und Arbeitsumwelt sehr ähnlich ist.

  • 2017

    Bühnenimpressionen der India Summer Days
    © KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH, Foto: jowapress.de.

    ist die Premiere der India Summer Days, die sich aus dem Stand heraus zu einem der größten Indien-Festivals in Deutschland entwickeln.

  • 2016

    Wissenschaftsfestival EFFEKTE
    © Magic Sky GmbH.

    präsentiert das seither alle zwei Jahre stattfindende Wissenschaftsfestival EFFEKTE Highlights aus Wissenschaft und Forschung mit Science Comedy, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Science Slams und Bühnenshows. EFFEKTE wird vom Wissenschaftsbüro Karlsruhe veranstaltet.

  • 2016

    ist Karlsruhe mit zahlreichen Partnern beim CODE_n new.New Festival. Als »Digital Explorer« stehen verschiedene Exponate rund um Kunst, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Internet der Dinge oder IT-Security sinnbildlich für die Diversität, Kreativität und Expertise Karlsruhes.

  • 2016

    Theaterhaus Karlsruhe
    © Theaterhaus, Foto: Jürgen Schurr. 

    bilden das Marotte-Figurentheater, das Jacobus Theater und das Sandkorn-Theater als gemeinsames Dach das Theaterhaus.

  • 2016

    initiiert der Zoo Karlsruhe eine eigene Artenschutzstiftung zur Förderung des weltweiten Artenschutzes durch Erhaltung der biologischen Vielfalt. Die Stiftung ist eng mit dem Zoo Karlsruhe verzahnt und fördert Maßnahmen, die dem Tierschutz, dem Umweltschutz, der Bildung und Wissenschaft wie der Forschung dienen.

  • 2016

    entsteht in Zusammenarbeit mit 11 Arbeitskreisen, über 25 Institutionen und über 50 Unternehmen aus der Digitalbranche die Initiative karlsruhe.digital. Gemeinsam wird die Vision verfolgt, Karlsruhe zum Motor der Digitalisierung und zum Vorreiter bei digitalen Themen zu machen.

  • 2016

    belegt Karlsruhe den ersten Platz beim Morgenstadt City Index, der die Zukunftsfähigkeit einer Stadt bemisst.

     

  • 2015 / 2016

    Ausstellungseröffnung Exo-Evolution
    © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Fidelius Fuchs.

    veranstaltet das ZKM anlässlich des 300. Geburtstages der Stadt Karlsruhe eine neue künstlerische Manifestation: die GLOBALE. Labor und Akademie zugleich, zeigt sie mit Ausstellungen, Konzerten, Performances und Symposien die entscheidenden künstlerischen, sozialen und wissenschaftlichen Tendenzen des 21. Jahrhunderts.

  • 2015

    Leandro Erlich, »Pulled by the Roots«, 2015, Außeninstallation mit Kran, verschiedene Materialien, Karlsruhe
    © Leandro Erlich Studio.

    thematisiert im Rahmen des 300-jährigen Stadtgeburtstages die Ausstellung Die Stadt ist der Star statt Kunst am Bau »Baustellenkunst«, die die umfangreichen verkehrstechnischen Baumaßnahmen in Karlsruhe ästhetisch begleiten und weiterdenken.

  • 2015

    erfolgt die Gründung des gemeinnützigen Vereins Selbstbestimmt.Digital, der sich insbesondere für Freiheit und die Menschenrechte im digitalen Raum einsetzt und die Digitalisierung vieler Bereiche der Lebenswirklichkeit hinterfragt. Kernanliegen des Vereins ist das »Digital Empowerment«, um die Menschen zu aktiver, kritischer Mitgestaltung der entsprechenden Prozesse im 21. Jahrhundert zu befähigen.

  • 2015

    GLOBALE: Schlosslichtspiele 2015
    © KA300, Foto: Michael Kneffel.

    finden im Rahmen des 300-jährigen Stadtgeburtstages und des ZKM-Festivals GLOBALE erstmals die Schlosslichtspiele Karlsruhe statt. Seither jährlich durchgeführt, haben schon über eine Million Menschen das Kunsterlebnis auf der 170 Meter langen barocken Schlossfassade besucht.

  • 2014

    Code for Karlsruhe Meetup im ZKM
    © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Felix Grünschloss.

    startet im Rahmen des »Code for Germany«, einem Programm der Open Knowledge Foundation Deutschland, das OK Lab Karlsruhe als eines von deutschlandweit acht Open Knowledge Labs. Ihr Ziel ist es, Entwicklungen im Bereich Transparenz, Open Data und Civic Tech in Deutschland zu fördern. Beim monatlichen Code for Karlsruhe Meetup werden Projekte vorgestellt, Vorträge gehalten, es wird diskutiert und gebastelt.

  • 2014

    wird in Kooperation mit dem Freifunk Rheinland e.V. sowie dem Entropia e.V. Freifunk, eine gemeinschaftliche Bewegung, die einen freien, gleichberechtigt nutzbaren Netzzugang als gesellschaftlichen Grundstein sieht, in Karlsruhe begonnen. 2017 wird der Verein zur Förderung freier Netze Region Mittler Oberrhein e.V. und mit »StuFFNet« eine Freifunk-Hochschulgruppe am KIT gegründet.

  • 2013

    geht erstmals das Festival ZeitGenuss als Kooperation der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe und des Kulturamts der Stadt Karlsruhe an den Start.  Es stellt das Werk einer Komponistin oder eines Komponisten in den Fokus und bezieht MusikerInnen und freie Ensembles aus Karlsruhe ebenso ein, wie Ensembles, Lehrende und Studierende der Hochschule.

  • 2013

    wird im Rahmen der SmarterCity Initiative der Stadt die Augmented-History App Stadtgeist Karlsruhe mit Geschichten von, mit und um Karlsruhe entwickelt. Das Konzept der App wird mit dem deutschen AppCampus Award 2013 prämiert.

  • 2013

    finden erstmals die Karlsruher Wochen gegen Rassismus statt, eine kulturelle Veranstaltungsreihe mit explizit gesellschaftspolitischem Auftrag.

  • 2013

    Perfect Futur Workingspace
    © PerfectFutur/Karlsruher Fächer GmbH, Foto: Matthias Kapica.

    wird das Gründerzentrum Pefekt Futur auf dem Areal Alter Schlachthof eröffnet.

  • 2013

    Filmscreening währen des DokKa-Dokumentarfestivals
    © DokKa, Foto: Karolina Sobel.

    erfolgt die Gründung des Vereins DokKa. Um sowohl lokale Strukturen, aber auch Filmschaffende, KünstlerInnen und AutorInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum miteinander in Kontakt zu bringen, werden Präsentationen von aktuellen Arbeiten und alljährlich das Dokumentarfestival in Karlsruhe veranstaltet.

  • 2012

    gründen Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe die Digitale Kunstfabrik e.V., um gemeinsam an Projekten im Bereich der experimentellen, elektronischen Musik zu arbeiten, Digitale Kunst, Musik und ihre Kultur im Raum Karlsruhe durch Konzerte, Clubabende, Workshops und Vorträge zu fördern und internationale Kooperationen mit KünstlerInnen aufzubauen. 

  • 2012

    widmet sich von nun jährlich der eintägige Kongress bizplay als einer der bundesweit wichtigsten Veranstaltungen für die Anwendung spieltypischer Elemente den Themen Gamification und Game Design sowie deren Auswirkung auf Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. 

  • 2012

    beginnen die Netzstrategen, ein Team aus SpezialistInnen und ExpertInnen verschiedener Themen, die interdisziplinär zusammenarbeiten, Unternehmen in allen Phasen der digitalen Transformation zu begleiten und zu unterstützen, um diese digital handlungsfähig zu machen. Seit 2017 veranstalten sie die jährliche Konferenz »hallo digital«. 

  • 2011

    ist Karlsruhe Gastgeber des weltweit ersten internationalen 3D-Festivals BEYOND

  • 2011

    wird Karlsruhe offiziell als neues Vollmitglied in das Netzwerk europäischer Großstädte EUROCITIES aufgenommen. 

  • 2010

    gründen die NutzerInnen des Areals Alter Schlachthof ausgeschlachtet e.V. als spartenübergreifenden Zusammenschluss von Kulturinstitutionen, Unternehmen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft, KünstlerInnen, KünstlerInnenorganisationen und freien Kulturträgern, die auf dem Schlachthofgelände ansässig sind. 

2000 - 2010

  • 2009

    vereinen sich tragende Institutionen der TechnologieRegion Karlsruhe zum Karlsruher Forum für Kultur, Recht und Technik, das sich zum Ziel setzt, den gesellschaftlichen Diskurs über die Zukunft unserer Gesellschaft auf den Gebieten der technischen Wissenschaften, des Rechts sowie der Kultur voranzubringen. 

  • 2008

    wird zur Stärkung der Region und Vernetzung der Kreativschaffenden in der Region die Initiative MEKA - Medienregion Karlsruhe e.V. gegründet. 

  • 2007

    unterzeichnen VertreterInnen der Universität und des Forschungszentrums Karlsruhe den Gründungsvertrag ihres Zusammenschlusses unter dem Namen Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das mit rund 9.000 MitarbeiterInnen und 25.000 Studierenden das größte Forschungszentrum Deutschlands ist.

  • 2007

    wird Karlsruhe Mitglied in der European Coalition of Cities against Racism (ECCAR) und ist seitdem Mitglied des Lenkungskreises. 2015 richtet Karlsruhe außerdem die Generalkonferenz des Städtebündnisses ECCAR zu dem Thema »welcoming cities. keys for an anti-racist culture« aus.

  • 2007

    bis 2009 widmet sich das ZKM mit der Ausstellung YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten den Auswirkungen der netzbasierten globalen Kreation auf Kunst und Gesellschaft.

  • 2007

    Giga-Hertz-Preis
    © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.

    verleiht das ZKM zusammen mit dem Freiburger Experimentalstudio des SWR erstmals den Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik.

  • 2007

    legt der Gemeinderat das Stadtumbaugebiet »Alter Schlachthof« als Kreativpark fest. Gemeinsam von Kulturamt und Wirtschaftsförderung wird hier das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro betrieben.

  • 2007

    wird das Filmboard Karlsruhe e.V. als Netzwerk für die am Standort Karlsruhe angesiedelten Filmschaffenden gegründet. Über 60 FilmemacherInnen und Filmproduktionen sind darin vernetzt.

  • 2006

    finden im ZKM erstmalig und seither jährlich die ARD Hörspieltage als Forum für Hörspiel-Fans statt. Das vier- bis fünftägige Hörspiel-Festival präsentiert herausragende Neuproduktionen der ARD-Anstalten und des Deutschlandradios sowie Live-Hörspiele und Klangkunst. 

  • 2005

    Platz der Grundrechte (Human Rights Square) in Karlsruhe
    © Presseamt Stadt Karlsruhe, Foto: Roland Fränkle.

    wird der »Platz der Grundrechte«, ein partizipatorisches Kunstwerk von Jochen Gerz für den öffentlichen Raum, eingeweiht.

  • 2005

    entfaltet die Ausstellung Making Things Public im ZKM das Problem der Repräsentation in der Politik und wagt die Erneuerung des Politischen aus dem Geiste der Kunst und Wissenschaft heraus.

  • 2004

    wird an der Hochschule für Musik Karlsruhe das weltweit bisher einzigartige Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik (IMWI) gegründet. Die Idee einer institutionalisierten Vereinigung zweier Fächer, die bisher nur getrennt voneinander existierten, wird 2008 mit dem Bundespreis »Ausgewählter Ort der Bundesrepublik« ausgezeichnet. 

  • 2003

    wird zur Ausrichtung nationaler und internationaler Fach- und Publikumsmessen und großer Veranstaltungen, darunter die Art Karlsruhe, die Learntec, LOFT – Das Designkaufhaus, und die IT-Trans, die Messe Karlsruhe eröffnet.

  • 2002

    findet erstmals der Vorläufer des alljährlichen Stummfilmfestivals, das Stummfilmwochenende, statt. 

  • 2001

    Gulaschprogrammiernacht of Entropia e. V. at ZKM Karlsruhe
    Foto: Florian Köhler, cheatha.de (CC-BY 4.0).

    wird als Erfahrungs-Kreis des Chaos Computer Clubs Entropia e.V. als ein Ort für Hacker, Haecksen und Neugierige aus Karlsruhe und Umgebung gegründet. Seit 2002 veranstalte der Verein den 4-tägigen Kongress Gulaschprogrammiernacht.

1990 - 2000

  • 1999 / 2000

    thematisiert die richtungsweisende Ausstellung net_condition des ZKM den künstlerischen Blick auf das Bedingungsverhältnis, in dem Gesellschaft und Technik seinerzeit miteinander stehen.

  • 1999

    findet erstmals und von nun an regelmäßig das Independent Days | Internationales Filmfest (IDIF) für Independent-Filme sowie für Low- und No-Budget-Filme in Karlsruhe statt.

  • 1997

    ZKM Karlsruhe
    © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Uli Deck.

    wird mit großem öffentlichen und auch internationalen Interesse das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in den ehemaligen Werkhallen der IWKA eröffnet.

  • 1997

    CyberLab work spaces
    © CyberLab, Foto: Nadja Eiselin.

    wird der CyberForum e. V. als Public-Private-Partnerschaft gegründet, um Existenzgründer, Unternehmen und Ausbildungsinitiativen für Zukunftsberufe zu unterstützen. 1998 findet im ZKM erstmals der vom Verein organisierte CyberCongress statt.

  • 1995

    wird am Schloss Gottesaue erstmals ein ausgedehntes Open Air Filmfestival veranstaltet: die alljährlichen Open Air Kinonächte.

  • 1992

    werden Städtepartnerschaften mit Krasnodar (Russland) und Temeswar (Rumänien) geschlossen.

  • 1992

    Internationaler Siemens Medienkunstpreis
    © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Katrin Paul.

    wird zum ersten Mal, während der Multimediale, der von der Firma Siemens gestiftete und mit 110.000 DM dotierte Medienkunstpreis des ZKM an drei Künstlerinnen und Künstler verliehen.

  • 1992

    nimmt im Sommersemester die Staatliche Hochschule für Gestaltung ihre Arbeit auf.

  • 1991

    beginnt das dem facettenreichen afrikanischen Kontinent gewidmete African Summer Festival. Alljährlich bieten sich neben Konzerten Einblicke in die Handwerks- und Kunsthandwerks-Kultur verschiedener afrikanischer Länder.

  • 1991

    wird im Rahmen der Initiierung des ZKM und der HfG Karlsruhe das ComputerStudio der Hochschule für Musik Karlsruhe gegründet, um im akademischen Umfeld musikalische Praxis mit aktuellen Medientechnologien zu verbinden. In der Folge wird 1993 die deutschlandweit erste Professur für Musikinformatik eingerichtet.

1980 - 1990

  • 1989

    wird der Kulturring Karlsruhe e.V. als spartenübergreifender Zusammenschluss Karlsruher Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft gegründet, um der freien Kunst- und Kulturszene in Karlsruhe mehr Geltung zu verschaffen und die Voraussetzungen für ihre Entwicklung zu verbessern.

  • 1989

    wird das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe gegründet.

  • 1988

    wird im Badischen Kunstverein im Rahmen der Jahresausstellung 1988 des deutschen Künstlerbunds die Sonderausstellung Otto Piene und das Cavs über den Leiter des »Center for Advanced Visual Studies« am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge gezeigt.

  • 1987

    schließen Karlsruhe und Halle an der Saale eine Städtepartnerschaft.

  • 1987

    gründen Bruchsal, Bretten, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Karlsruhe und Rastatt die Technologie-Region Karlsruhe zur gemeinsamen Darstellung und Vertretung der Interessen des Raumes. Später treten auch die Stadt Baden-Baden und die Landkreise Karlsruhe und Rastatt bei.

  • 1986

    findet die Ausstellung Holomedia `86 - Faszination in Licht und Ton in der Städtischen Galerie im Prinz-Max-Palais statt und lockt etwa 70.000 Besucher an.

  • 1985

    wird der Sonderforschungsbereich „Künstliche Intelligenz“ von der Informatik-Fakultät der Universität Karlsruhe zusammen mit dem Karlsruher Fraunhofer-Institut für Information und Datenverarbeitung sowie den Fakultäten der Universitäten Kaiserslautern und Saarbrücken eingerichtet.

  • 1985

    Blick von der Hauptbühne bei DAS FEST
    © DAS FEST, Foto: Steffen Eirich.

    findet erstmals in der Günther-Klotz-Anlage Das Fest, mittlerweile eines der größten jährlichen Open-Air-Veranstaltungen in Deutschland, statt.

  • 1984

    entsteht das Kulturzentrum Tempel als unabhängiges soziokulturelles Zentrum und Kreativpool der Kunst- und Kulturschaffenden der freien Szene. Hier findet das alljährliche Tanzfestival, seit 2010 in Kooperation mit dem ZKM und der Kinemathek, statt.

  • 1984

    Ausdruck der Ersten E-Mai Deutschlands im Stadtarchiv Karlsruhe
    © Stadtarchiv Karlsruhe 8/StS 4/265 (Ausschnitt).

    wird in der Universität Karlsruhe von Werner Zorn die erste E-Mail Deutschlands von CsNet über die Adresse »zorn@germany« empfangen und gesendet.

  • 1983

    wird erstmals das Festival Europäische Kulturtage durchgeführt, das zunächst jährlich, ab 1992 im Zweijahresrhythmus stattfindet.

  • 1983

    treffen sich zum 8. Weltkongress "Künstliche Intelligenz" in Karlsruhe internationale Computerexperten und Wissenschaftler verwandter Fachgebiete.

  • 1982

    Zeltival auf dem Schlachthof Areal in Karlsruhe
    © Tollhaus, Foto: Bernadette Wozniak-Fink.

    entsteht der Kulturverein Tollhaus aus dem im Herbst 1977 gegründeten Folk-Club. 1984 wird erstmals ein Zeltival veranstaltet. 1992 erfolgt der Umzug in die ehemalige Wiegehalle des Schlachthofs.

1970 - 1980

  • 1977

    Händel-Büste vor dem Karlsruher Schloss
    © Picabay Licence.

    bis 1984 veranstaltet das Badische Staatstheater Karlsruhe Händel-Tage, ehe die Stadt 1985 zur jüngsten der insgesamt drei Händel-Festspielstätten wird.

  • 1974

    eröffnet als Kommunales Kino in Karlsruhe die Kinemathek Karlsruhe, ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Programmkino. Das Kino ist spezialisiert auf künstlerisch anspruchsvolle Filme, vielfach in Originalsprache mit Untertitel, zeigt Filme aus Museumsbeständen und veranstaltet u. a. die Lesbisch-schwulen Filmtage.

  • 1972

    wird Deutschlands erste Fakultät für Informatik, einem damals völlig neuen Forschungsfeld, an der Universität Karlsruhe gegründet.

1960 - 1970

  • 1969

    1969 erhält Karlsruhe den Europapreis
    © Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger A20/73/2/22.

    erhält Karlsruhe den Europapreis für seine Bemühungen um die europäische Integration. Die Stadt veranstaltet einen Europatag, eine Europawoche und fördert den Schüler- und Studentenaustausch.

  • 1969

    wird die Städtepartnerschaft mit Nottingham (England) geschlossen.

     

1950 - 1960

  • 1955

    geht Karlsruhe die Städtepartnerschaft mit Nancy (Frankreich) ein.

  • 1950 / 1951

    Eröffnungsrede von Theodor Heuss im neuen Bundesgerichtshof 1950
    © Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger A1/17/3/13.

    wird Karlsruhe als Standort für die höchsten deutschen Rechtsinstitutionen gewählt. Der Bundesgerichtshof und die Bundesanwaltschaft kommen 1950 nach Karlsruhe, 1951 folgt das Bundesverfassungsgericht.

1920 - 1930

  • 1929

    gründet die GEDOK, der Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V., die Regionalgruppe in Karlsruhe. Sie organisiert Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Vorträge, Führungen, Atelier- und Werkstattbesuche, Symposien sowie Mitgliedertreffen.

1910 - 1920

  • 1919

    entsteht durch die Fusion der Altertümersammlung mit dem badischen Kunstgewerbemuseum das Badische Landesmuseum, das 1921 im Karlsruher Schloss eröffnet.

1900 - 1910

  • 1900

    ermöglicht das Großherzogtum Baden als erstes deutsches Land offiziell per Erlass Frauen den vollen Zugang zu Universitätsstudien.

1890 - 1900

  • 1893

    Mädchengymnasium Karlsruhe
    © Stadtarchiv Karlsruhe Sig.8/Alben 080:028

    wird in Karlsruhe das erste Mädchengymnasium Deutschlands gegründet.

1880 - 1890

  • 1886 / 1887

    Heinrich Hertz Denkmal in Karlsruhe
    Foto: Günter Josef Radig (CC BY-SA 3.0 DE).

    weist Heinrich Hertz in Karlsruhe die Existenz der unsichtbaren elektromagnetischen Wellen (Radiowellen) nach. Seine Entdeckung liefert die Grundlagen für die drahtlose Nachrichtenübermittlung, Radio und Internet.

1870 - 1880

  • 1872

    wird für das Naturalienkabinett und die Hofbibliothek, die bereits Markgräfin Karoline Luise von Baden zwischen 1752 und 1783 zu einer bedeutenden wissenschaftlichen Sammlung ausgeweitet hatte, ein eigenes Gebäude errichtet – das heutige Staatliche Museum für Naturkunde Karlsruhe.

1850 - 1860

  • 1854

    wird durch den damaligen Prinzregenten und späteren Großherzog Friedrich I. von Baden die Großherzogliche Badische Kunstschule Karlsruhe, Vorläuferin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, gegründet. 1920 fusioniert die Kunstschule mit der Kunstgewerbeschule. Besondere Bedeutung erlangt die nun zur »Badischen Landeskunstschule« umbenannte Akademie als Zentrum der »Neuen Sachlichkeit«.

1820 - 1830

  • 1825

    Polytechnische Schule Karlsruhe
    © Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVd 135.

    gründet Großherzog Ludwig von Baden die Polytechnische Schule und damit die erste technische Hochschule Deutschlands. Aus ihr entwickelt sich das heutige KIT.

  • 1822

    ist das Ständehaus in Karlsruhe das erste eigens für diesen Zweck erbaute Parlamentsgebäude in Deutschland.

1810 - 1820

  • 1818

    wird in Karlsruhe als zweiter Kunstverein Deutschlands der Badische Kunstverein gegründet.

  • 1818

    wird die in Baden herrschende Liberalität durch die fortschrittlichste und freiheitlichste Verfassung ihrer Zeit im Deutschen Bund verkörpert.

  • 1812

    wird mit Unterstützung der Stadt ein privates musikalisches Bildungsinstitut für Bläser und - zwei Jahre später - eine »Singanstalt« gegründet. 1837 folgt daraus mit staatlicher und städtischer Förderung die Gründung der »Musikbildungsanstalt«. 1910 erfolgt der Zusammenschluss mit dem »Großherzoglichen Konservatorium«. 1929 entsteht daraus die »Badische Hochschule für Musik«, die 1971 vom Land Baden-Württemberg übernommen und in die Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe überführt wird.

1800 - 1810

  • 1810

    wird der von Friedrich Weinbrenner geplante Neubau des Großherzoglichen Hoftheaters am Schlossplatz eröffnet. Das Theater war zuvor im Schloss untergebracht. Nach Zerstörung des Weinbrennerbaus durch einen Theaterbrand im Jahr 1847 wird 1853 der Nachfolgebau von Hofarchitekt Heinrich Hübsch eröffnet. Der heute existierende Bau des Badischen Staatstheaters wird von 1970 bis 1975 nach Plänen des Architekten Helmut Bätzner errichtet.

1750 - 1760

  • 1751

    nimmt Markgraf Karl Friedrich nach ausgedehnten Reisen auf Dauer seinen Wohnsitz in Karlsruhe. Im Geiste der Aufklärung führt der Markgraf zahlreiche Reformen durch, die das Land Baden zum »Musterländle« machen. Das von Markgräfin Karoline Luise aufgebaute »Mahlerey-Cabinet« und das Naturalien-Kabinett bilden später einen wichtigen Bestand zweier großer Karlsruher Museen – der Kunsthalle und dem Naturkundemuseum.

1710 - 1720

  • 1715

    Karlsruher Stadtansicht im 18. Jh.
    © Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS XVI 18.

    wird Karlsruhe von Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach gegründet. Ein Privilegienbrief von 1715, der 1722 erneuert wurde, sollte die Bevölkerungsansiedlung wie die Existenzgründung, den Handel und das Gewerbe fördern. Gewährt wurden zudem Gewissensfreiheit und freie Religionsausübung.

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